So urteilt die Fachpresse über uns:

WeinGuide Gault Millau 2016

Thorsten Melsheimer hat vom Jahrgang 2014 ein überzeugendes Sortiment präsentiert. Es ist erstaunlich, wie Ökobetriebe mit den Unbilden dieses feuchten Herbstes zurechtgekommen sind. Schon die Gutsweine haben Schliff und ruhen in sich.
Melsheimer stellt eine Ausgewogenheit zwischen Holzfassausbau, Spontanvergärung und Balance aus feiner Säure, Herbheit und Struktur her. Der feinherbe Kabinett zeigt sich kühl und rassig. Der fruchtsüße Kabinett ist brillant und saftig. Von den Auslesen gefällt uns das Burger Hahnenschrittchen am besten: ein feiner Riesling, klar und verspielt. Abgerundet wird die Kollektion von zwei Sekten der Spitzenklasse, beide aus 2012 und beide aus dem Mullay-Hofberg.
Der Sekt Brut hat eine feine Frucht, der Brut nature ist fein und wunderbar erfrischend. Thorsten Melsheimer ist ein Meister der langen Gärung. Seine Spitzenqualitäten des Jahrgangs hat er noch gar nicht vorgestellt, weil sie später gefüllt werden. Drei Viertel der Gesamtrebfläche von elfeinhalb Hektar liegen im Reiler Mullay-Hofberg.
Es gibt wenige neben Thorsten Melsheimer, die diese steilen Weinberge bearbeiten wollen. Es lohnt sich aber, wie man schmeckt!

Anzahl der verkosteten Weine: 11
Bewertungen: 86–91 Punkte
2012
Reiler Mullay-Hofberg Riesling Sekt Brut 89, 13,50 € | 11% | © bis 2019
2012 Reiler Mullay-Hofberg Riesling Sekt Brut nature 89, 13,50 € | 11,5% | © bis 2019
2014 Riesling trocken 86, TOP 10, 9,– € | 11% | © bis 2019
2014 Riesling feinherb 87, 9,– € | 10,5% | © bis 2020
2014 Reiler Mullay-Hofberg Riesling Kabinett feinherb, 88, 10,– € | 9,5% | © bis 2021
2014 Reiler Mullay-Hofberg Riesling Kabinett 90, 10,– € | 7,5% | © bis 2023
2014 Reiler Goldlay Riesling Spätlese 89, 12,50 € | 7,5% | © bis 2022
2014 Reiler Mullay-Hofberg Riesling Schäf Spätlese 91, 16,– € | 7,5% | © bis 2025
2014 Burger Thomasberg Riesling Auslese 89, 20,– € | 7,5% | © bis 2023
2014 Burger Hahnenschrittchen Riesling Auslese 91, 20,– € | 7,5% | © bis 2025
2014 Reiler Mullay-Hofberg Riesling Auslese 30,– € | 7,5% | © bis 2023

Eichelmann 2016

Weingut ist seit 200 Jahren in Familienbesitz. 1995, nach seinem Weinbaustudium, ist Thorsten Melsheimer in den Betrieb eingestiegen, begann mit der Umstellung auf biologischen Weinbau. Seit 1997 ist er Mitglied bei Ecovin, inzwischen bewirtschaftet er seine Weinberge nach biodynamischen Prinzipien, seit 2013 ist er auch Demeter-zertifiziert.
Die Weinberge liegen zur Hälfte in Steilstlagen, vor allem in der Lage Mullay-Hofberg, die erstmals 1143 urkundlich als Hofgut Molun des Klosters Springiersbach belegt ist, und ihm heute zu 90 % gehört. Einzelne Parzellen im Mullay-Hofberg baut Thorsten Melsheimer in manchen Jahren gesondert aus, so Schäf, Kellerchen, Langeberg und Pfefferberg; trockene Premiumweine gibt es nur in Jahren, in denen botrytis-freies Lesegut eingebracht werden kann. Einige Flächen werden extensiv bewirtschaftet, um die Landschaft zu erhalten, wie  Thorsten Melsheimer betont. Zwei Hektar Reben besitzt er in der Reiler Goldlay, hinzu kommen kleine Flächen im Burger Thomasberg (0,5 ha), Burger Hahnenschrittchen (0,5 ha), in der Pündericher Marienburg (0,2 ha), der Kröver Burglay (0,2 ha) und der Reiler Falkenlay (0,04 ha).
Thorsten Melsheimer baut ausschließlich Riesling an, sieht man von Versuchsanlagen mit pilzresistenten Rebsorten ab. Die Weine werden natürlich vergoren, ohne Reinzuchthefen, ohne Erwärmung und Kühlung, ohne Zusatz von Schwefel, normalerweise werden alle Weine in traditionellen Fuderfässern ausgebaut, nur falls er einmal kleine Mengen an Auslesen erzeugt, kommen diese in kleine Edelstahltanks.
Der Vade Retro wird in gebrauchten Barriques ausgebaut, ohne Zusatz von Schwefel und ohne Pumpvorgang, ebenso der erstmals 2014 erzeugte maischevergorene Orange-Riesling. Die Vergärung dauert extrem lange, oft über ein Jahr, so dass Thorsten Melsheimer seine Weine oft erst im zweiten Jahr nach der Ernte auf den Markt bringt, im Normalfall durchlaufen alle trockenen Weine den biologischen Säureabbau. Filtration und Schwefel reduziert er auf ein Minimum.
Ein wichtiges Standbein ist die Sektproduktion: Hier möchte Thorsten Melsheimer die bisher zwei bis drei Jahre Hefelager in den nächsten Jahren deutlich verlängern auf bis zu fünf Jahre. Was er nicht schaffen wird, denn seine Rieslingsekte sind einfach jung, auch nur mit zwei Jahren Hefelager wie 2012, zu gut, die Nachfrage deshalb zu hoch. Sie werden immer besser, der Dosage Zéro zeigt 2012 feine rauchig-würzige Noten, ist klar und komplex, wunderschön präzise und frisch bei guter Länge. Der Brut steht ihm in diesem Jahrgang nicht nach, ist rauchig im Bouquet, wunderschön klar und würzig, ist klar auch im Mund, komplex, füllig und lang.
Auch 2014 ist das Einstiegsniveau wieder sehr gut, so wie wir dies seit vielen Jahren kennen von Thorsten Melsheimer. Der trockene Gutsriesling ist harmonisch, klar, herrlich saftig und kraftvoll, besitzt guten Druck, der feinherbe Gutsrieslingist füllig und kraftvoll, besitzt klare Frucht, gute Struktur und Frische. Der Molun ist enorm würzig, füllig und kraftvoll, sehr kompakt, besitzt gute Struktur und Druck. Der feinherbe Kabinett besitzt Fülle und Saft, gute Struktur und Druck. Die trockenen und feinherben Lagenrieslinge wurden alle unmittelbar nach der Abfüllung im September verkostet. Der Langeberg, nicht filtriert und minimal geschwefelt, ein „vin nature“ also, ist herrlich kraftvoll, klar und präzise. Der Pfefferberg ist würziger, fülliger, saftiger, besitzt viel Substanz und Druck.
Auch in Lagen, in denen normalerweise nur Trauben für den Gutsriesling geerntet werden mussten 2014 erzwungenermaßen gesunde und edelfaule Trauben getrennt werden, so dass es praktisch in allen Lagen Auslesen gab – was Thorsten Melsheimer als Teil der Jahrgangsgeschichte begreift, wie er schreibt. Der Mullay-Hofberg- Kabinett ist rauchig, füllig, saftig, besitzt viel Substanz, die Spätlese aus der Goldlay ist frisch, klar und zupackend, die Mullay-Hofberg-Spätlese kompakter, konzentriert und saftig, besitzt viel reife Frucht und Substanz, noch etwas konzentrierter und saftiger ist dann die Auslese aus dem Mullay-Hofberg. Burger Thomasberg war uns bisher noch nicht als Lage in Erscheinung getreten, der Jahrgang 2014 erbrachte eine würzige Auslese mit viel Saft und Substanz. Noch etwas besser gefällt uns die Auslese aus dem Hahnenschrittchen, ist noch würziger, noch fülliger.
Eine gewohnt eigenwillige und eigenständige Kollektion von Thorsten Melsheimer, die noch nicht komplett ist: Drei in alten Barriques ausgebaute Rieslinge lagen zum Zeitpunkt unserer Verkostung noch im Holz und werden erst im Dezember 2015 auf den Markt kommen, der Vade Retro, der neue maischevergorene Orange-Riesling und der Kellerchen-Riesling.

Weinbewertung
89 2012 Riesling Sekt „Dosage Zéro“ 11,5 %/13,50 €
89 2012 Riesling Sekt brut 11 %/13,50 €
85 2014 Riesling trocken 11 %/9,- €
86 2014 Riesling trocken „Molun 1143“ Reiler Mullay-Hofberg 12,50 €
88 2014 Riesling Kabinett trocken „Langeberg“ Reiler Mullay-Hofberg 12,50 €
85 2014 Riesling „feinherb“ 10,5 %/9,- €
89 2014 Riesling „feinherb“ „Pfefferberg“ Reiler Mullay-Hofberg 15,- €
86 2014 Riesling Kabinett „feinherb“ Reiler Mullay-Hofberg 9,5 %/10,- €
86 2014 Riesling Kabinett Reiler Mullay-Hofberg 7,5 %/10,- €
87 2014 Riesling Spätlese Reiler Goldlay 7,5 %/12,50 €
87 2014 Riesling Spätlese „Schäf“ Reiler Mullay-Hofberg 7,5 %/16,- €
88 2014 Riesling Auslese Reiler Mullay-Hofberg 7,5 %/30,- €
89 2014 Riesling Auslese Burger Thomasberg 7,5 %/20,- €
90 2014 Riesling Auslese Burger Hahnenschrittchen 7,5 %/20,- €

Eichelmann Deutschlands Weine 2015

Das Weingut ist seit 200 Jahren in Familienbesitz. 1995, nach seinem Weinbaustudium, ist Thorsten Melsheimer in den Betrieb eingestiegen, begann mit der Umstellung auf biologischen Weinbau. Seit 1997 ist er Mitglied bei Ecovin; inzwischen bewirtschaftet er seine Weinberge nach biodynamischen Prinzipien, seit 2013 ist der Demeter-zertifiziert. Die Weinberge liegen zur Hälfte in Steilstlagen, vor allem in der Lage Mullay-Hofberg, die erstmals 1143 urkundlich als Hofgut Molun des Klosters Springiersbach belegt ist, und ihm heute zu 90 % gehört. Einzelne Parzellen im Mullay-Hofberg baut Thorsten Melsheimer in manchen Jahren gesondert aus, so Schäf, Kellerchen, Langeberg und Pfefferberg; trockene Premiumweine gibt es nur in Jahren, in denen botrytis-freies Lesegut eingebracht werden kann. Einige Flächen werden extensiv bewirtschaftet, um die Landschaft zu erhalten, wie Thorsten Melsheimer betont. Zwei Hektar Reben besitzt er in der Reiler Goldlay, hinzu kommen kleine Flächen im Burger Thomasberg (0,5 ha), Burger Hahnenschrittchen (0,5 ha), in der Pündericher Marienburg (0,2 ha), der Kröver Burglay (0,2 ha) und der Reiler Falkenlay (0,04 ha).
Thorsten Melsheimer baut ausschließlich Riesling an, sieht man von Versuchsanlagen mit pilzresistenten Rebsorten ab. Die Weine werden ganz natürlich vergoren, ohne Reinzuchthefen, ohne Erwärmung und Kühlung, ohne Zusatz von Schwefel, normalerweise werden alle Weine in traditionellen Fuderfässern ausgebaut, nur falls er einmal kleine Mengen an Auslesen erzeugt, kommen diese in kleine Edelstahltanks. Die Vergärung dauert extrem lange, oft über ein Jahr, so dass Thorsten Melsheimer seine Weine oft erst im zweiten Jahr nach der Ernte auf den Markt bringt, im Normalfall durchlaufen alle trockenen Weine den biologischen Säureabbau. Ein wichtiges Standbein ist die Sektproduktion: Hier möchte Thorsten Melsheimer die bisher drei Jahre Hefelager in den nächsten Jahren deutlich verlängern, auf fünf Jahre.

Neue Kollektion
Bis auf die süßen Rieslinge waren die 2013er bei einem Besuch vor Ort im Sommer noch am Gären, so dass wir nochmals einige trockene Rieslinge der Jahrgänge 2011 und 2012 verkosteten, teils späte Füllungen – alle haben von dieser längeren Fass- und/oder Flaschenreife profitiert; dazu die spät gefüllten 2013er, die wir im September unmittelbar nach der Abfüllung verkostet haben.
Thorsten Melsheimers minimalistischer Ansatz bewirkt, dass seine Weine in der Jugend verschlossen, aber von sehr guter Haltbarkeit und Entwicklungsfähigkeit sind. Zunächst zu den Sekten: Die neuen Dégorgements des 2011er bestätigen den Eindruck des Vorjahres, beide sind sehr gut, unsere leichte Präferenz gilt dem extra-brut, beide sind aber immer noch viel zu jugendlich – hoffen wir, dass Thorsten Melsheimer wirklich einmal dahinkommt, seine Sekte fünf Jahre auf der Hefe auszubauen. Selbst der Gutsriesling braucht Zeit bei Thorsten Melsheimer, Jahrgang 2012 präsentiert sich heute trocken wie feinherb in blendender Verfassung, die frisch gefüllten 2013er hingegen sind kompakt und verschlossen, haben aber Substanz bei wenig Alkohol – was kennzeichnend für Thorsten Melsheimers Weine ist.
Einer unserer Lieblinge ist der Molun, immer faszinierend, auch er beweist, wie gut er von Lagerung profitiert, egal ob auf der Flasche wie Jahrgang 2012, oder im Fuder, wie die zweite Füllung des Jahrgangs 2011 beweist. Langeberg zeigt im Jahrgang 2012 enorme Präzision und Druck, bei nur 11 % Alkohol, Kellerchen 2011 ist präzise, mineralisch, enorm druckvoll und nachhaltig. Dazu gibt es noch zwei Schätze aus dem Jahrgang 2011, Lentum und Vade Retro genannt. Der Lentum wollte so gar nicht zu Ende gären, 34 Monate lag er auf der Hefe, dann aber war er doch trocken. Es ist ein faszinierender Wein, komplex, druckvoll, puristisch und präzise, enorm nachhaltig bei nur 11 % Alkohol! Genauso faszinierend ist der Vade Retro, Landwein von der Mosel, ein Jahr im Barrique ausgebaut, ohne Schwefel, wie das ebenso ist bei Thorsten Melsheimer. Tolles Bouquet, das an Champagner erinnert, hefegeprägt, dann enorm viel Stoff und Druck im Mund, viel Kraft und Präzision, viel Nachhall. Der feinherbe Kabinett ist zupackend, Pfefferberg ist in beiden Jahrgängen faszinierend mineralisch und nachhaltig bei dezenter Süße, Spät- und Auslese sind saftig, reintönig und lang: Tolle Kollektion! Wer Primärfrucht nicht braucht und authentische Weine sucht, der ist bei Thorsten Melsheimer goldrichtig!

Weinbewertung:
87 2011 Riesling Sekt extra-brut 12,5 %/12,50 €
86 2011 Riesling Sekt brut Reiler Mullay-Hofberg 12,5 %/12,50 €
87 2012 Riesling trocken 11,5 %/8,- €
86 2013 Riesling trocken (1l) 11 %/10,- €
89 2011 Riesling trocken „Molun 1143“ Reiler Mullay-Hofberg (2. Füllung) 12 %/12,- €
88 2012 Riesling trocken „Molun 1143“ Reiler Mullay-Hofberg 12 %/12,- €
88 2013 Riesling trocken „Molun 1143“ Reiler Mullay-Hofberg 11 %/12,- €
89 2012 Riesling trocken „Langeberg“ Reiler Mullay-Hofberg 11 %
90 2011 Riesling trocken „Kellerchen“ Reiler Mullay-Hofberg 12,5 %/18,- €
91 2011 Riesling trocken „Lentum“ 11 %/15,- €
91 2011 „Vade Retro“ Weißwein 12 %
87 2012 Riesling „feinherb“ 10,5 %/7,50 €
85 2013 Riesling „feinherb“ (1l) 10 %/10,- €
88 2013 Riesling Kabinett „feinherb“ Reiler Mullay-Hofberg 10 %/10,- €
90 2012 Riesling „feinherb“ „Pfefferberg“ Reiler Mullay-Hofberg 11,5 %/13,- €
90 2013 Riesling „feinherb“ „Pfefferberg“ Reiler Mullay-Hofberg 10,5 %/15,- €
86 2013 Riesling Kabinett Reiler Mullay-Hofberg 7,5 %/10,- €
87 2013 Riesling Spätlese Reiler Goldlay 7,5 %/12,- €
90 2013 Riesling Spätlese „Schäf“ Reiler Mullay-Hofberg 7,5 %/15,- €
91 2013 Riesling Auslese Reiler Mullay-Hofberg 7,5 %/30,- €

WeinGuide Deutschland 2014

»Das haben wir auch noch nicht erlebt, dass man uns einen trockenen Liter, der 15 Monate gegoren ist, anstellte. … Thorsten Melsheimer gibt diesen Weinen (Langgärer) eine innere Harmonie und Samtigkeit mit, wie es selten anzutreffen ist. … Die Güte der restsüßen 2012er war wieder einmal beeindruckend. Vom Kabinett bis zur Auslese zeigte Melsheimer eindrucksvoll, dass er es beherrscht, den Weinen tänzelnde Leichtigkeit einzuhauchen …«

Eichelmann Deutschlands Weine 2014

»… Bestechend hoch ist wieder das Einstiegsniveau, der trockene Literriesling ist herrlich klar, kraftvoll und zupackend, der MOLUN besticht durch seine Reintönigkeit, unser Favorit aber unter den trockenen Weinen ist das KELLERCHEN. … Feinherb gefällt uns der Pfefferberg besonders gut, er ist kraftvoll und stoffig bei herrlich viel Substanz. Betörend hoch ist das Einstiegsniveau auch im süßen Segment …«

 WeinGuide Deutschland 2013

»… Schon die Basisweine sind auf hohem Niveau: der gut balancierte, apfelduftige Gutswein trocken ebenso wie die saftig animierenden Kabinette. Die SCHÄF Spätlese animiert mit klarer Länge, bester Säurestruktur und feinem Duft. … Die nach Honig und Rosinen duftende Beerenauslese vereint feine Opulenz mit Spiel und Länge. …«

Eichelmann Deutschlands Weine 2013

»… Die Sekte sind auch 2010 wieder sehr gut – und wieder viel zu jung. Der Gutsriesling (2011) ist klar und zupackend, der „MOLUN 1143“ stoffiger und fülliger, noch besser aber gefällt uns im trockenen Segment der Wein aus dem Kellerchen, der herrlich kraftvoll, klar und zupackend ist. Der süße Teil der Kollektion präsentiert sich stimmig auf hohem Niveau mit reintönigen, zupackenden Spätlesen, einer wunderschön fülligen und doch eleganten Auslese und einer enorm konzentrierten, aber ebenfallssehr reintönigen Beerenauslese.«

Der Jahrgang 2010 in der Weinkritik
Alljährlich im November erscheinen mit ›Gault Millau‹, ›Eichelmann‹ und dem ›Feinschmecker‹ die »Großen Drei« der deutschen Weinkritik. Ihre Lektüre macht schnell deutlich: der Jahrgang 2010 polarisiert, bei den Weinen von Kollegen ebenso wie bei den unseren. Gerhard Eichelmann ist in seinen Formulierungen insgesamt fast überschwänglich; Dr. Peter Henk vom ›Gault Millau‹ hätte das ein oder andere offenbar gerne milder gehabt, wohingegen der ›Feinschmecker‹ gerade die Saftigkeit der Weine lobt. Persönlich schätze ich die 2010er sehr: Der Jahrgang glänzt mit kompromislosem Charakter, und die süßen Rieslinge sind von Natur aus grandios. Besonders stolz bin ich allerdings auf die Trockenen – hier war wegen der hohen Säurewerte der Trauben zwar viel Geduld gefragt, doch wurden wir dafür reich belohnt. (Thorsten Melsheimer)

Eichelmann 2012 ›Eichelmann‹ (4 Sterne)

»… die beiden (Anm. Thorsten Melsheimer: bei Redaktionsschluss waren nur 2 trockene Weine gefüllt) trockenen 2010er Rieslinge sind stark: Schon der Gutsriesling ist sehr gut, der ›MOLUN 1143‹ gehört zu den wenigen hervorragenden trockenen Weinen des Jahrgangs an der Mosel. … Ganz starke Kollektion!«

Gault Millau Logo›Gault Millau‹ (3 Trauben)

»… Die Weine zeigen Kraft und Substanz, aber zu ruppig ist die Säure der Basisrieslinge. … Einen Kontrapunkt setzt die limonen-duftige, geschliffene Schäf-Spätlese. Auch die edelsüßen Weine sind beachtlich ausgefallen. Der sehr typische Eiswein mit seiner ‚klirrenden‘ Säure hat hierbei die Nase vorn.«

Der Feinschmecker (2 F)

»… Mit dem 2010er Jahrgang bestätigt der Betrieb seine Verlässlichkeit für feinfruchtige Rieslinge. Die Kollektion startet mit herzhaften und saftigen Gutsweinen … Die nachhaltigen, fruchtkomplexen und rassigen Spätlesen, …, kommen fast ausnahmslos (Anm. Thorsten Melsheimer: ausnahmslos) aus dem großen Holzfass …«

JohnsonHugh Johnson, Jancis Robinson: ›DER WEINATLAS‹ (6. Ausgabe)

„Früher glaubte man, dass es mit dem Höhenflug der Mosellagen bei Kinheim vorbei sei. Eine neue Generation von Winzern wie der gebürtige Schweizer Daniel Vollenweider in Wolf, Martin Müllen in Traben-Trarbach, Thorsten Melsheimer in Reil und Clemens Busch in Pünderich beweisen auf köstliche und beeindruckende Art das Gegenteil.“

Gault Millau Button 2011 Gault Millau, ›Wein Guide Deutschland‹ 2011

… „ Nach dem etwas schwächeren Vorjahr sind die 2009er prachtvoll ausgefallen. … Die Basisweine sind mit die besten des Anbaugebiets. Der „MOLUN 1143“ ist ein saftig-mineralischer trockener Riesling. … Die geschmeidig-mineralische Spätlese „Schäf“ und eine opulente Beerenauslese krönen die Kollektion.“

Eichelmann 2011 Eichelmann, ›Deutschlands Weine‹ 2011

„Die 2009er sind rassig, mineralisch und würzig, wenn auch teilweise noch nicht wirklich zugänglich.“

›Der Feinschmecker, Die 800 besten Weingüter in Deutschland‹ 2011

„ … mit seinen Rieslingen aus 2009 kann Melsheimer durchweg überzeugen. Bereits die einfachen trocken ausgebauten Gutsrieslinge zeigen spannende mineralische Noten in der reintönigen Fruchtstruktur, die Kabinette, allen vor die feinherben Qualitäten, präsentieren sich schwungvoll und in ihrer Säure frisch und belebend. Ergänzt wird das Sortiment von geradlinigen und aromatischen Spätlesen und der bemerkenswert frisch-fruchtigen 2009er Auslese aus der Lage Reiler Mullay-Hofberg.“

ECOVIN Logo ›Ecowinner‹ 2010

1. Platz, Kat. Dessertweine: Reiler Mullay-Hofberg Riesling Auslese 2009

Eichelmann, ›Deutschlands Weine 2010‹

„…2008 begeistert nicht nur der komplexe, herrlich reintönige Eiswein, auch die übrigen Weine sind straff, mineralisch und animierend.“

Gault Millau Logo Gault Millau, ›Wein Guide Deutschland 2010‹

„…an die sehr guten Vorjahre schließen die 2008er nur bedingt an. … Die saftige, im besten Sinne altmodische Spätlese aus der Parzelle „Schäf“ überzeugt auch dieses Mal. Der prachtvolle, nach Mango und Mokka duftende Eiswein erinnert fast schon an eine Beerenauslese.“

Pigott 2012 ›Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer‹ 2010

„Thorsten Melsheimers herbe Rieslinge sind starke und eigenwillige Weine, die eine enorme Frische – Zitrus, Kräuter, Bodenschätze! – und Ausstrahlung besitzen.“

ECOVIN Logo ›Ecowinner‹ 2009

1. Platz, Kat. Weißwein feinherb: Reiler Mullay-Hofberg „Pfefferberg“ Riesling Spätlese 2008
2. Platz, Kategorie Weißweine feinherb: Melsheimer Riesling feinherb 2008
3. Platz, Kategorie Edelsüss: Reiler Goldlay Riesling Spätlese

Gault Millau Logo Gault Millau, ›WeinGuide Deutschland‹ 2009:

»Aufsteiger« –
»… Melsheimer ließ sehr gute 2006er folgen und kann diese Leistung mit dem aktuellen Jahrgang noch steigern. Von den stimmigen Basisweinen über feine trockene und feinherbe Spätlesen bis zur Brillanz der frucht- und edelsüßen Weine ist keine Schwäche auszumachen. Glückwunsch zur dritten Traube!«

Eichelmann, ›Deutschlands Weine‹ 2009

»… selbst die einfachsten Weine sind präzise und klar«

›Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer‹ 2009

»… Melsheimers herbe Rieslinge sind starke und eigenwillige Weine, die eine enorme Frische – Zitrone, Kräuter, Bodenschätze! – und Ausstrahlung besitzen.«

Eichelmann 2008 Eichelmann, ›Deutschlands Weine‹ 2008

»… Der neue Jahrgang ist nochmals besser gelungen. Klare mineralische Struktur, rassige Säure und viel Frucht sind die Kennzeichen der Rieslinge. Die Auslese Nr. 38 gehört zu den besten Süßweinen der Mosel. Eine bärenstarke Kollektion: Unser Aufsteiger des Jahres!«

Gault Millau, ›WeinGuide Deutschland‹ 2008

»… 2004 gefielen uns vor allem die trockenen und halbtrockenen Weine. Die 2005er Kollektion stellte in ihrer Geschlossenheit eine erneute Steigerung dar und brachte die zweite Traube. Thorsten Melsheimer schließt hier an und krönt seine sehr guten 2006er mir einer grandiosen Trockenbeerenauslese.«

Vinum 2007 ›VINUM‹, September 2007

Die Königsdisziplin
»… Die Mosel siegt mit einem Ökowinzer, … Doch sein Sieg ist alles andere als Zufall … Grund genug für uns, dem aufstrebenden Winzer einen unserer Kultweintitel in diesem Jahr zu widmen …«

Es gibt unzählige Weinpreise zu gewinnen. Aber kaum einer ist so wichtig wie der Riesling Erzeugerpreis von ProRiesling und VINUM, der seit inzwischen 20 Jahren vergeben wird. Nach dem dritten Platz im Jahr 2005 freuen wir uns nun über den Sieg in der »Königsdisziplin«, den 463 Weingüter anstrebten, als sie im Mai sechs Weine (bei Betrieben über 10 ha Rieslinganbau) zu den regionalen Vorentscheidungen anstellten. 100 Betriebe kamen mit 300 Weinen ins Finale.

Mehr Info in der Septemberausgabe 2007 des VINUM Magazins und unter www.pro-riesling.de.

Gault Millau, ›WeinGuide Deutschland‹ 2007

»… Die aktuelle Kollektion stellt in ihrer Geschlossenheit eine erneute Steigerung dar. Weine wie die fein-konzentrierte Auslese mit der Parzellenbezeichnung »Langeberg « bringen die zweite Traube. Glückwunsch!«